Ausbildungsarten

Fährtenarbeit

Normalerweise können alle Hunde zum Fährtenhund ausgebildet werden.
Das Alter des Hundes ist für die Ausbildung nicht sehr wichtig, aber auch hier gilt: "Früh übt sich."

 So kann man schon mit einem Hund im Alter von 2-3 Monaten mit der Fährtenarbeit beginnen. Aber auch älteren Hunden kann immer noch das Fährten antrainiert werden.

Die Fährtenausbildung ist ein Hundesport für jung und alt, dies gilt für Mensch und Tier.


Unterordnung

Unterordnung ist die Disziplin, bei der wohl am meisten die Harmonie zwischen Hundeführer und Hund ausgedrückt wird.

 Diese Harmonie beruht auf gegenseitigen, klaren Rangordnungsverhältnissen, Vertrauen, konsequenten Kommandos und wird durch die Arbeitsfreude des Hundes am meisten ausgedrückt.  Auch müssen wir uns immer wieder vor Augen führen, der Hund macht immer nur das, was wir ihm beigebracht haben, d.h. bei Fehlverhalten des Hundes muss der Hundeführer als Erstes sein eigenes Verhalten überprüfen, die Fehler liegen sehr viel häufiger bei uns Hundeführern als bei unserem Hund!
Der Hund wird für gewünschtes Verhalten gelobt und bestätigt.


Schutzarbeit

Zu beachten ist, dass nicht jeder Hund für diese Ausbildung geeignet ist!

 Der Schutzhund, für uns eher Sporthund, braucht ein sicheres Wesen, Selbstsicherheit und ein gutes Nervenkostüm, um den Anforderungen gerecht zu werden.

 Für die meisten Hunde bleibt der Schutzdienst auf dem Hundeplatz ein schönes Spiel, da es um eine Beuteausbildung geht und er wird dies im Alltag so nie gebrauchen, da unter anderem dort die Beute und die für ihn die entsprechende Atmosphäre fehlt.
Voraussetzungen für den Schutzdienst ist ein zuverlässiger Gehorsam des Hundes. Erst wenn dies gewährleistet ist, lässt sich der Hund auch im Schutzdienst leiten und lenken.
Unser Hund wird über den Beutetrieb ausgebildet und wird deshalb nicht zu einem gefährlichen Hund gegenüber anderen Menschen.

 Im Gegenteil, er hat eine Beschäftigung, ist ausgelastet und kann seine natürlichen Triebe bis zu einem gewissen Grad ausleben. Wir haben deshalb eher den zufriedenen und ausgeglichenen Hund, der gehorcht.
Nicht außer Acht lassen darf man aber den natürlichen Verteidigungstrieb (Wehrtrieb), den hat der Hund mit oder ohne Ausbildung, die Ausbildung ermöglicht mir nur, diesen Trieb besser unter Kontrolle zu halten.